Kundenstimmen
Ursula Müller
Was meine Kunden sagen
Spotlight – Beispiel für eine Stunde im Embodiment Life Coaching
Britta ist eine lebenslustige und tanzbegeisterte Mittvierzigerin. Nach einer schwerwiegenden Erkrankung steht der Wiedereinstieg in den Job an. Als Ingenieurin ist sie Abteilungsleiterin bei einem Energiekonzern. Die anstehende berufliche Wiedereingliederung stellt eine große Herausforderung dar, der sie sich allein nicht gewachsen fühlt. Sie hat große Bedenken und Ängste, ob sie den Anforderungen des oftmals stressigen Berufsalltags gewachsen ist. Aber es gibt auch ganz pragmatische Hürden, die gemeistert werden müssen, wie Gestaltung der Stundenzahl, Berücksichtigung von extra Pausenzeiten und Ausstattung des Arbeitsplatzes für ihre besonderen Bedürfnisse. Nicht zuletzt ist Brittas Körper von der langen Erkrankung noch geschwächt und durch eine große Operation auch verändert. Sie hat ihn in den zurückliegenden zwei Jahren als einen Fremdkörper wahrgenommen und fühlt sich nicht mit ihm verbunden.
In der heutigen Stunde möchte Britta eine Strategie für das anstehende Gespräch mit ihrem Vorgesetzten entwickeln, der ihrer Situation mit wenig Empathie und Verständnis begegnet. Wenn sie nur an das Meeting denke, schnüre es ihr den Hals zu, berichtet sie. Nachdem sie ihr Anliegen in Ruhe dargelegt und ihr Ziel für die heutige Stunde formuliert hat, machen wir weiter mit einer Atemmeditation, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Sie kann sich positiv mit der Kraft ihres Atems verbinden und innerlich Weite kreieren. Da wir uns in den Stunden zuvor schon mit dem Thema Atmung beschäftigt haben, kann sie sich gut auf diese Herangehensweise einlassen. Von der Meditation machen wir eine Audioaufnahme, so dass Britta jederzeit darauf zurückgreifen kann.
„Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Um die Balance zu halten, muss man in Bewegung bleiben."
Albert Einstein
Im sich anschließenden Coachingprozess profitiert Britta von dem positiven Erleben von Kraft und Weite aus der Meditation. Durch die von mir angebotene Struktur findet sie Zugang zu Ressourcen, die ihr zur Bewältigung des herausfordernden Gesprächs zur Verfügung stehen. Aus diesen Erkenntnissen können wir ganz konkrete Maßnahmen und Lösungsschritte entwickeln.
Wir beenden die Stunde, in dem wir erneut den Fokus auf die Atmung legen. Diesmal geschieht dies über sanfte Berührungen. Meine Hände gehen in Kontakt mit Brittas Atembewegungen, so dass sie den Raum, den ihr Körper einnimmt und die Energie, die in der Bewegung steckt, nochmals deutlich wahrnehmen kann. Schließlich lade ich sie ein, mit ihrer eigenen Hand eine Körperstelle zu finden, an der sie sich auf angenehme und kraftvolle Weise mit ihrem Atem verbinden kann. Sie legt intuitiv ihre Hand auf den Bauch. Es fühle sich an, als würde sich Leichtigkeit im Körper breitmachen, meldet sie zurück. Eine Berührung, mit der sie jederzeit in Kontakt treten kann. Neben den lösungsorientierten Schritten aus dem Ressourcencoaching, steht ihr damit ein sogenannter Körperanker zur Verfügung, den sie als unterstützend und bereichernd erlebt.
Ein paar Wochen später berichtet Britta von dem Meeting mit ihrem Vorgesetzten. Sie sei mit großer Klarheit und Ruhe aufgetreten und habe dafür sorgen können, dass ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden.